Berufswahlportfolio bringt Ordner voll Erfahrung

STADTLOHN Prall gefüllt liegt der Aktenordner in der Hand von Ludger Terfrüchte: „Wenn Ihr das einem künftigen Arbeitgeber vorzeigen könnt, hat der ein ganz anderes Bild von Euren Qualitäten." Die Herta-Lebenstein-Realschule in Stadtlohn kann bereits auf positive Erfahrungen mit dem Berufswahlportfolio verweisen.

Gespannt schauen die Schüler des Jahrgangs neun auf das Exemplar eines Berufswahlportfolios, das ihr Schulleiter da gerade zeigt. Eine Schülerin der zehnten Klasse hat darin fein säuberlich festgehalten, wie sie sich fit gemacht hat auf dem Weg zur Berufswahl. An diesem Tag sitzt nicht ohne Grund Klaus Stachowski mit im Podium, als Terfrüchte Neuntklässlern das Konzept erklärt.

Die Sparkasse Stadtlohn unterstützt dieses Konzept - finanziell und ideell, wie das Vorstandsmitglied der Bank und zugleich Vorsitzende der Sparkassenstiftung betont: „Berufliche Orientierung ist sehr wichtig. Auch Zusatzkurse und Qualifikationen haben eine hohe Bedeutung, wenn es um die Entscheidung für oder gegen einen Bewerber geht."

Portfolio kann Selbstbewusstsein stärken

Und da hilft das Berufswahlportfolio: Ob Betriebspraktikum oder zusätzlicher Sprachkurs, Computerwissen oder Engagement im Verein - das Portfolio dokumentiert all das. „Und es schenkt auch Selbstbewusstsein, sich all das vergegenwärtigen zu können", unterstreicht Terfrüchte.

Er betont, dass Berufswahlvorbereitung in seiner Schule eben mehr sein soll als nur ein Praktikum und ein Besuch im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit: „Wir wollen, dass die Schüler ihre Stärken erkennen, ihre Interessen entdecken und sich beruflich orientieren." Seit drei Jahren helfe ihnen auf diesem Weg das Berufswahlportfolio.

Sparkassenstiftung unterstützt das Projekt

In der Herta-Lebenstein-Realschule gebe es neben dem regulären Unterricht viele Möglichkeiten, sich zusätzliches Wissen anzueignen und Erfahrungen mit Blick auf die spätere Berufstätigkeit zu sammeln. Terfrüchte dankt der Sparkassenstiftung: So seien jetzt erneut 1500 Euro geflossen, um das Projekt weiter möglich zu machen.

Stachowski weiß das Geld gut angelegt: „Mit dem Berufswahlportfolio könnt Ihr selbstbewusst in ein Bewerbungsverfahren gehen", sagte er den Schülern.

aus der Münsterland-Zeitung vom 13. November 2009

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