"Heroes" knüpfen internationale Bande

STADTLOHN Mit vielen positiven Eindrücken und Erinnerungen sind die "Heroes on Tour", das First-Lego-League-Team der Herta-Lebenstein-Realschule, von den Open-European-Championships aus Istanbul zurückgekehrt.

Unter dem Motto "Smart Move - löst die Verkehrsprobleme der Zukunft" hatten sich rund 50 Teams aus 30 Ländern der Welt getroffen - unter anderem aus Mexiko, Japan, Syrien, den USA oder Südafrika -, um sich beim internationalen Wettbewerb zu messen.

In den Kategorien Roboterspiel, Roboterkonstruktion- und Programmierung, Forschungspräsentation und Teamwork galt es Punkte und Pokale zu gewinnen. Daneben versuchten viele Teams, sich und ihr Land bekannt zu machen; nicht allein durch eine Landesflagge, sondern auch durch Präsentationen oder durch ihre Kleidung. Die Heroes, ihre begleitenden Lehrer und Eltern als vertretendes Euregio-Team fielen dabei durch ihre Holzschuhe besonders auf.

Wettbewerb perfekt organisiert

Der Veranstalter habe den Wettbewerb perfekt organisiert, so die Herta-Lebenstein-Realschule. Bleibende Eindrücke hätten nicht nur die Eröffnungszeremonie des Wettbewerbs und die Bauwerke der Stadt hinterlassen, sondern auch eine Schiffsfahrt auf dem Bosporus.

Obwohl die Heroes während des Roboterspiels durch das Abspielen des Siegerlieds des Eurovision Song Contest, "Satellite", unterstützt wurden, erreichten sie mit 360 Punkten nicht ganz das Ergebnis des BeNeLux-Finales. So reichte es für den 19. Platz in dieser Kategorie.

Kein Pokal, aber gute Freunde gewonnen

Doch in den anderen Teilbereichen konnten sie ihre Leistungen steigern, da sie alle Präsentationen in fast fließendem Englisch vortrugen. Dies brachte den Heroes vielleicht keine Trophäe ein, aber Teammitglied Ramon van Almsick brachte es auf dem Rückflug auf den Punkt: "Wir haben zwar keinen Pokal, doch wir haben jetzt richtig gute Freunde in Mexiko!" Damit habe er genau die Gedanken des Veranstalters getroffen, da es beim Wettbewerb nicht allein um die Förderung des technischen Nachwuchses gehe, sondern auch um die internationale Jugendbegegnung.
Ein weiteres Anliegen des Teams: Unter dem Motto "Heroes-On-Tour tragen den Namen von Herta Lebenstein in die Welt, die sie nie kennenlernen durfte" informierten sie über das Schicksal der Namensgeberin der Schule.

aus der Münsterland Zeitung vom 18. Juni 2010

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