Weichen für Sanierung gestellt

Verwandelt sich bald in die wichtigste städtische Baustelle: Die Herta-Lebenstein-Realschule wird saniert.

STADTLOHN. Die Finanzierung steht, jetzt laufen die Ausschreibungen: Schon bald teilen sich Lehrer und Schüler der Herta-Lebenstein-Realschule in Stadtlohn das Gebäude mit den Handwerkern.

Im April soll der Startschuss für die konkreten Arbeiten zur wohl wichtigsten städtischen Baustelle des Jahres fallen: Die Stadt will das in die Jahre gekommene Gebäude umfassend sanieren. Im Gespräch mit der Münsterland Zeitung hatte Bürgermeister Helmut Könning noch einmal unterstrichen, wie notwendig diese Maßnahme sei: „Auch angesichts knapper werdender Kassen ist das vertretbar und erforderlich."

Fördermittel

Rund 4,8 Millionen Euro sind für die Arbeiten an dem Bau aus den frühen siebziger Jahren vorgesehen. Davon stammt ein Großteil der Mittel aus dem sogenannten „Investitionspakt" des Landes Nordrhein-Westfalen: 2,5 Millionen Euro. Hinzu kommen für einen bestimmten Teil der Aufwendungen 200 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Die Stadt muss danach unter dem Strich mit einem Eigenanteil von rund 2,1 Millionen Euro rechnen.

Komprimiert

In den Osterferien soll die Baustelle eingerichtet werden. Wenn Bauzaun, Container und alles weitere stehen, können die eigentlichen Arbeiten beginnen. Helmut Könning verspricht: „Wir setzen alles daran, dass die Sanierung so komprimiert wie möglich abläuft." Deshalb werde es während der Bauphase auch „Schlag auf Schlag" gehen - damit die Unruhe für die Schule so schnell wie möglich wieder vorbei ist.

Erster Schritt

Unstrittig war nicht nur bei den Fachleuten, dass in dem jahrzehntealten Schulbau noch einiges mehr passieren könnte, als jetzt vorgesehen ist - die anstehenden Arbeiten konzentrieren sich darauf, vor allem eine energetische Sanierung durchzuführen. Könning erklärte, dass angesichts knapper Kasse Manches auch zurückgestellt worden sei, so zum Beispiel im Bereich des Kellers.

Verbesserungen

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben: Auch wenn also die jetzt beschlossenen Maßnahmen planmäßig im Oktober 2012 abgeschlossen sein sollten, so verbleibt noch eine Liste mit weiteren wünschenswerten Verbesserungen. Könning betonte, dass die Stadt dafür weiter am Ball bleiben wolle: „Was wir in die Schulen investieren, ist gut investiert."

 aus der Münsterland-Zeitung vom 2. Februar 2011

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