Klassen mit Zukunft

Der Ausschuss in einer bereits fertiggestellten Klasse.

STADTLOHN Der Bauausschuss in Stadtlohn hat jetzt die Arbeiten an der Herta-Lebenstein-Realschule besichtigt. Im Mittelpunkt standen dabei die bereits umgestalteten Klassenräume.
Da hätte manches Mitglied des Stadtlohner Bauausschusses fast selbst wieder Lust bekommen, die Schulbank zu drücken. Nur dass die sanierten Räume der Herta-Lebenstein-Realschule wohl nichts mit den Klassenzimmern von einst zu tun haben. Wo früher neben der Tafel bestenfalls ein Tageslichtprojektor oder eine Wandkarte als Medien eingesetzt wurden, hat jetzt die Zukunft Einzug gehalten: Ausgestattet mit allen technischen Finessen vom Beamer bis zur Projektionskamera, dürfte der Unterricht mit den Mitteln von heute für die Schüler der städtischen Realschule sehr ansprechend ablaufen.

Die „Musterklasse" verfehlte ihre Wirkung nicht: Die Mitglieder des Bauausschusses reagierten beim Ortstermin sehr positiv auf das, was ihnen die Schulleitung gemeinsam mit zwei Vertretern des Planungsbüros Farwick und Grote als Zwischenergebnis präsentieren konnte. Das hell gestaltete Klassenzimmer stand dabei im Kontrast zu den Räumen, wie sie vor der Sanierung aussahen und noch aussehen - auch davon machten sich die Kommunalpolitiker ein Bild. Sechs Räumje sind bereits fertiggestellt: Schritt für Schritt erfolgt jetzt die Modernisierung im Inneren des Gebäudes - eigentlich ein „Nebeneffekt" der groß angelegten energetischen Sanierung, die ebenfalls deutlich sichtbare Fortschritte gemacht hat. Das war auch im Inneren des Gebäudes spürbar: Die neuen Fenster und die Dämmung isolieren den Raum so gut, dass selbst von der viel befahrenen Burgstraße praktisch kein Geräusch mehr in die Klassen dringt.

Fragen gestellt

Die Ausschussmitglieder nutzten an diesem Abend die Gelegenheit dazu, auch einige Fragen zu stellen. So erfuhren sie, dass zum Schutz vor Einbrechern in der Verwaltung des Gebäudes nun eine einbruchshemmende Verglasung zum Einsatz komme. In Sachen Belüftung soll es bald auch zusätzliche CO2-Ampeln geben: Sie zeigen an, wenn die Fenster wieder geöffnet werden sollten.

Schließlich ließ sich das Gremium auch den Stand der Arbeiten an der Außenfassade erläutern. Das Augenmerk richtete sich auf die Höhe des Bodenniveaus, die an den verschiedenen Stellen eingesetzte Abdichtung und Dämmung sowie den technischen Aufbau der neuen Fassade.

aus der Münsterland Zeitung vom 26. April 2012

 

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