Schulen bilden Runden Tisch

STADTLOHN. Welche weiterführende Schule soll das Kind nach der Grundschule besuchen? Eine Frage, die für viele Eltern nicht leicht zu beantworten ist. Vor diesem Hintergrund wollen die weiterführenden Schulen der Stadt an einem Strang ziehen.
Darin waren sich ihre Vertreter einig, als sie sich jetzt im Geschwister-Scholl-Gymnasium getroffen haben. Es war ein Runder Tisch, an dem neben dem Gymnasium auch die Herta-Lebenstein-Realschule, die Losbergschule und die Johannesschule teilnahmen.
Das Ziel, das die Teilnehmer formulierten: Es gehe darum, die Eltern der Grundschüler optimal zu beraten - damit die richtige Entscheidung für die schulische Zukunft ihrer Kinder fällt. Die Grundlage dafür bilde die Empfehlung der Grundschulen. Was aber ebenfalls als Absicht im Rahmen dieses Meinungs- und Gedankenaustausches von den Teilnehmern formuliert worden ist: Optimiert werden sollen die Möglichkeiten, die Schulform zu wechseln. Dabei komme der Information und Beratung der Eltern eine hohe Bedeutung zu.
Alle Beteiligten hätten sich einig gezeigt in der Bewertung, dass die Bildungslandschaft in Stadtlohn gut aufgestellt sei. Deswegen wolle man den Austausch zwischen den einzelnen Schulen weiter verbessern und den Wechsel zwischen den Schulformen zum Wohle der Kinder intensiv begleiten, die Eltern umfassend beraten und so den besten Bildungsweg ermöglichen. Einigkeit herrschte auch in der Absicht, diese Treffen in Zukunft regelmäßig zu veranstalten. Mehr noch: Die enge Zusammenarbeit der Schulen soll sogar in einem Kooperationsvertrag verbindlich festgehalten werden.
Deutschland gehört zu den Ländern in Europa, in denen die Weichen für die weiterführende Schule verhältnismäßig früh gestellt werden: Die sogenannte Primarstufe endet in den meisten Bundesländern nach vier Jahren. Auch deshalb kommt der Wahl der passenden Schulform eine große Bedeutung zu. Die Grundschulen geben dazu eine Empfehlung. Die endgültige Entscheidung treffen die Eltern der Viertklässler selbst. Die Erprobungsstufe in den Jahrgängen fünf und sechs soll zeigen, ob die Wahl richtig war.

aus der Münsterland Zeitung vom 29. Mai 2014

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