Bester Roboter kommt aus Stadtlohn

Das Team „Die Weltmeister - het duitse elftal" der Roboter-AG der Herta-Lebenstein-Realschule hat erfolgreich am Regionalwettbewerb der First Lego League teilgenommen.

STADTLOHN. Am vergangenen Samstag haben Schüler des Teams „Die Weltmeister - het duitse elftal" der Roboter-AG der Herta-Lebenstein-Realschule am Regionalwettbewerb der „First Lego League" an der Universität Deventer/Niederlande teilgenommen. Dort präsentierten sie sich als inspirierendes, enthusiastisches und kooperierendes Team, das durch seine Leistungen überzeugte.
So bekam das gesamte Team viel positives Feedback. Bei der Preisverleihung erhielten sie dafür in der Kategorie Roboterentwicklung den ersten Preis. Zusätzlich wurden sie für ein Auswahlverfahren zur Teilnahme am Beneluxfinale in Almere / Niederlande nominiert.

Mehrgewinn durch Tablets
Die „First Lego League" ist nicht nur ein Roboterwettbewerb, sondern befasst sich auch mit einem jährlich wechselnden Rahmenthema, welches in einer Forschungsarbeit zu bearbeiten ist und sich auch auf dem Spielfeld des Roboters wiederfindet. Im diesjährigen Jahresthema „Das Klassenzimmer der Zukunft - wie sieht die Zukunft des Lernens aus?" forschte das Team in der eigenen Schule, interviewte die Lehrer, befragte Experten eines Unternehmens aus dem Bereich der interaktiven Medien.
Darüber hinaus nahm es Kontakt mit Fernsehsendern und Medien auf, entwickelte Verbesserungsvorschläge für die eigene Schule und präsentierte seine Forschungsarbeiten - in Teilen in niederländischer Sprache - vor Juroren der Saxion Universität. Zum Beispiel zeigten die Schüler auf, welcher Mehrgewinn erzielt werden kann, wenn Tablet-Computer beim Lernen eingesetzt werden. Auch waren sie der Meinung, dass die Umstellung auf das Lehrerraumprinzip den Jugendlichen zugute kommt. In Deutschland sind diese Ideen noch sehr innovativ. So fanden die Juroren viel Lob für den Einsatz.
Der in den vergangenen Wochen durch das Team gemeinsam konstruierte und programmierte robuste Lego-Roboter zeigte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit, Kraft und Präzision. Die gestellten Aufgaben löste er wiederkehrend und erreichte damit in zwei von drei Roboterläufen die meisten Punkte.

Das Team Herta-Lebenstein-Realschule:
Maxi Gehling, Lukas Meyering, Lucas Stahn, Moritz Krafeld, Sarah Averkamp, Lena Sieverding, Sofie Telöken, Julian Vornholt, Sebastian Hecking, Michael Stowermann, Anna Hisker, Hanna Berghaus, die Technikhelfer der Herta-Lebenstein-Realschule sowie Teamcoach Dietmar Kemper

aus der Münsterland Zeitung vom 17. Dezember 2014

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