Weniger Fünftklässler, aber Schüler bleiben Stadtlohner Schulen treu

Stadtlohn. Deutlich weniger Grundschüler wechseln in diesem Jahr auf die Losbergschule und auf das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Im Rathaus macht man sich deshalb keine Sorgen. Die Quote stimmt.
Die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen für das neue Schuljahr 2021/22 sind unter Dach und Fach. „Nur einige Nachzügler fehlen noch", sagt Klaus-Dieter Weßing, Leiter des Fachbereichs Schule im Stadtlohner Rathaus.
Und so sehen die Zahlen aus:
- Auf die Losbergschule (Hauptschule) wechseln 41 Grundschülerinnen und Grundschüler. Im vergangenen Jahr waren es 61.
- Für die Herta-Lebenstein-Realschule sind 84 Kinder angemeldet worden. 2020 waren es 87.
- Das Geschwister-Scholl-Gymnasium nimmt 91 Fünftklässler auf. Im letzten Schuljahr waren es noch 111.
- Die private St.-Anna-Realschule hat wie in jedem Jahr 64 Anmeldungen angenommen.
Müssen sich das Gymnasium und die Hauptschule Sorgen machen, weil sie jeweils 20 Anmeldungen weniger zählten als im Vorjahr? „Nein!", sagt Klaus-Dieter Weßing. „Im vergangenen Jahr gab es insgesamt einfach mehr Viertklässler als in diesem Jahr." 2020 wechselten 218 Kinder auf eine weiterführende Schule in Stadtlohn, in diesem Jahr waren es insgesamt nur 188.
Was zähle, so Klaus-Dieter Weßing, seien die Übergangsquoten. Und die bezeichnete er als „fantastisch" und als „stabil". Wie im vergangenen Jahr liege die Übergangsquote zur Hauptschule bei rund 20 Prozent. Die beiden Realschulen kommen zusammen auf eine Übergangsquote von last 47 Prozent und das Gymnasium auf gut 29 Prozent.

Ein kleiner demografischer Knick bei Viertklässlern
In diesem Jahr habe es Stadt lohn bei den Viertklässlern mit einem kleinen demografischen Knick zu tun. „Das Problem ist nur vorübergehend. Die Zahl der Grundschüler in Stadtlohn steigt ja", so Weßing weiter. In diesem Schuljahr lernen 775 Kinder an den vier Stadtlohner Grundschulen. Im nächsten Schuljahr steigt ihre Zahl auf 833 an.
Was den Fachbereichsleiter neben den stabilen Übergangsquoten besonders freut, ist diese Zahl: 96,79 Prozent der Stadtlohner Viertklässler wechseln auf eine weiterführende Schule in Stadtlohn. Weßing: „Das spricht für die Qualität der Schulen in Stadtlohn."
Lediglich drei Stadtlohner Viertklässler wechseln zur Sekundarschule nach Vreden, einer zur Gesamtschule nach Gescher und einer zum Alexander-Hegius-Gymnasium nach Ahaus. Dagegen locken die Stadtlohner Schulen deutlich mehr auswärtige Schüler an:
- Für die Losbergschule gab es fünf auswärtige Anmeldungen aus Südlohn, Oeding, Vreden und Ahaus.
- Die Herta-Lebenstein-Realschule besuchen nach den Sommerferien 28 Fünftklässler aus Südlohn (6), Oeding (4), Gescher (14) und Vreden (4).
- Die St.-Anna-Realschule erwartet 33 auswärtige Fünftklässler aus Südlohn (8), Oeding (3) und Vreden (22).
- Das Geschwistcr-Scholl-Gymnasium zählt 36 Fünftklässler aus Südlohn (5), Oeding(1) und Gescher (29).

„Auf die Zahlen sind wir mächtig stolz"
„Mit diesen Zahlen sind wir super zufrieden, auch wenn wir uns noch mehr Fahrschüler aus Südlohn erhoffen", sagt Klaus-Dieter Weßing. Die Ergebnisse der Anmeldungen erwarten er und Dezernent Günter Wewers Jahr für Jahr mit großer Spannung. Weßing: „Auf die Zahlen in diesem Jahr sind wir mächtig stolz, sie sind ein Beleg dafür, dass die Stadtlohner Eltern mit dem dreigliedrigen Schulsystem bestens zufrieden sind."

aus der Münsterland Zeitung vom 17. März 2021

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