Die „Herta" gratuliert 93 Absolventen zum erfolgreichen Schulabschluss

93 Absolventen der Herta-Lebenstein-Realschule wurden
feierlich ihre Zeugnisse überreicht

Stadtlohn. Gleich drei Entlassfeiern wurden an der Herta-Lebenstein-Realschule gefeiert - der Corona-Pandemie wegen. Aber trotzdem waren alle Feiern stimmungsvoll.
93 Absolventen aus drei Klassen entließ die Herta-Lebenstein-Realschule am vergangenen Freitag mit einer stimmungsvollen Abschlussfeier. Genauer gesagt eigentlich mit gleich drei Feiern, denn wegen der Coronabeschränkungen bekamen die Klassen jeweils getrennt voneinander ihre Zeugnisse in einer prachtvoll geschmückten Aula.
Schulleiter Stefan Wichmann drückte seine Freude darüber aus, dass alle 93 Schülerinnen und Schüler einen Abschluss geschafft haben - 60 von ihnen sogar mit Qualifikationsvermerk, wie die Schule mitteilt. Er warf zunächst den Blick zurück und füllte symbolisch einen großen Holzrahmen mit zentralen Bausteinen der Schulzeit komplett aus: Die Klassenkameraden, gemeinsame Fahrten und Wandertage, aber auch Klassenarbeiten bis hin zur Abschlussprüfung - all das füllte den Alltag der Schülerinnen und Schüler bislang aus.

Platz schaffen für neue Erfahrungen
„Nun aber müsst ihr Platz schaffen für neue Erfahrungen." Durch geschicktes Umstellen der Bausteine gelang es ihm daraufhin, verblüffend viele zusätzliche Elemente in den Rahmen zu integrieren. So verdeutlichte er anschaulich, dass es im Leben immer wieder darauf ankomme, die Perspektive zu ändern, um sich auf neue Situationen einstellen zu können.
Stadtlohns stellvertretender Bürgermeister Martin Kömmelt überbrachte Glückwünsche. Er erinnerte daran, dass gerade dieser Jahrgang aufgrund der Corona-Pandemie viele Schwierigkeiten zu überwinden hatte. Die Jugendlichen forderte er zu Optimismus auf und sich wie Sonnenblumen dem Licht zuzuwenden.
Joachim Frintrup verglich als Klassenlehrer der l0a die Schulzeit mit der Tour de France. Nach leichteren Etappen folgten schwierigere, die letztlich mit Bravour gemeistert wurden. Im Namen der Eltern gratulierte der Schulpflegschaftsvorsitzende Uwe Gehling zu den erreichten Abschlüssen. Heiter-ironische Reden gab es bei der Klasse 10b. Hier rechnete der Elternvertreter Karsten Wassing vor, dass im Laufe der Jahre etwa 4000 Frühstücksbrötchen geschmiert worden seien, die vermutlich in der Pause direkt gegen Schokoriegel eingetauscht wurden.
Klassensprecherin Lea Kornewald beschrieb die 10b mit Augenzwinkern als eingeschworene Mafia-Organisation, stets auf Kurs gehalten vom „Boss", Klassenlehrer Andreas Walde.
„Wer hat an der Uhr gedreht - ist es wirklich schon so spät? Soll das heißen, ja ihr Leut'. mit der l0c ist Schluss ab heut!" - mit diesem Gesang begann Susanne Hornemann als Klassenlehrerin der l0c ihre Rede und erinnerte damit an das Schulfest vor sechs Jahren, auf dem die Klasse bereits dieses Lied gesungen hatte. Noch weiter zurück richteten die Schüler ihren Blick, denn sie ließen die Mitschüler zur Erheiterung aller Babyfotos erraten.
Ilka Meiering beendete schließlich als Klassenpflegschaftsvorsitzende der 10c die Feiern mit einem berühmten Zitat von Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende!"

aus der Münsterland Zeitung vom 30. Juni 2021

Fotos

Die Fotos der Entlassklassen finden sich hier!

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