Jährlicher Vorlesewettbewerb
Der Schulentscheid
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil – in allen Bereichen und vor allem in der Schule!
Um die Freude am Lesen zu fördern, organisiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 1959 jährlich einen bundesweiten Vorlesewettbewerb, und die Herta ist seit vielen Jahren mit Begeisterung dabei.
Der gesamte 6. Jahrgang beginnt mit dem Klassenentscheid, um die beste Leserin oder den besten Leser der Klasse zu ermitteln. Dabei stellen die Sechstklässler schnell fest, dass eigentlich jeder ein Gewinner ist, denn über dreißig verschiedene Jugendbücher werden pro Klasse vorgestellt und daraus vorgelesen. Jede Geschichte ist ein kleines Geschenk.
Neben all den neuen Abenteuern wird natürlich auch bewertet, wer eine Geschichte durch Lesetechnik und Interpretation am besten zum Leben erwecken kann und ob die Stimmung der Geschichte auf das Publikum überspringt.
Der Schulentscheid findet jedes Jahr um Nikolaus herum in der festlich geschmückten Aula statt. Hier lauschen alle Sechstklässler den eingeübten Wahltexten der Klassensieger*innen. Schon hier wird meist deutlich, dass die Schüler-Lehrer-Jury keine leichte Aufgabe haben wird. Die zweite Aufgabe besteht aus einem ungeübten, fremden Text, aus dem alle Teilnehmer in der Stichwahl vorlesen müssen. Anschließend folgen die spannenden Minuten, in denen sich die Jury zur Beratung zurückzieht.
Doch bisher hat sie jedes Jahr einen würdigen Schulsieger oder eine würdige Schulsiegerin benennen können. Vom Schulleiter gibt es dann die verdiente Urkunde, und alle Klassensieger*innen erhalten ein spannendes Buch, um die Leselust weiter zu fördern.
Im Januar des darauffolgenden Jahres geht es beim Regionalentscheid weiter, wo dann die ganze Herta die Daumen drücken kann.