Gießerei-Projekt
Zinngießen in der Praxis
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Für die 19 Achtklässler im Technikkurs, 16 Jungs und drei Mädchen, ist der Donnerstag schon ein besonderer. Zinngießen in der Praxis steht im Grunde zum ersten Mal richtig auf dem Programm. Die Idee dazu hat Daniel Sonnabend schon aus seinem eigenen Referendariat in Hildesheim mitgenommen. „Dort hatte ich Kontakt zu einer Gießerei, eine Schulgießerei hier wäre doch was“, meint er. Werbung für das Metallgießen hatte die Schule schon auf der Gewerbeschau in Oeding im Frühjahr gemacht. Aus der Doppelgemeinde zieht es bekanntlich viele Schülerinnen und Schüler an die Herta-Lebenstein-Realschule.
Auf offene Ohren sei er beim Unternehmen Ferro gestoßen, mit dem man bereits Projekte durchgeführt hatte. „Ich bin da mit ein paar Schülern hingefahren“, berichtet der Lehrer. Das Ergebnis: Auszubildende des Unternehmens stellten die notwendigen Formkästen her und zur Verfügung. Neben einer finanziellen Unterstützung.
Als sich Lutz, Dennis, Emil und Peter am Donnerstagmorgen Schürze, Schutzbrille und Handschuhe anlegen – Sicherheit wird großgeschrieben –, da schauen ihnen auch vier Azubis von Ferro über die Schulter. „Gießverfahren gehören zum Beruf“, berichtet Michael Greiwe, Ausbildungsleiter für Metallbauer. Hier könnten sie sich es mal in der Praxis anschauen. Nach rund drei Minuten ist das Zinn bei den vier Jungs an Tisch 1 geschmolzen, bei 232 Grad, erklärt ihr Techniklehrer.
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Für den Artikel aus der Münsterland Zeitung vom 30.09.2024 klicken Sie bitte hier!