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Knöpfe-Aktion - Kamp Westerbork

Schüler von De Nieuwe Veste aus Hardenberg, NL suchen anderthalb Millionen Knöpfe für Holocaust-Denkmal von Jeroen Krabbé.

Der Kurs 8NL unterstützte die Schülerinnen und Schüler der niederländischen Schule und damit diese einzigartige Aktion.

 

 

Mauer aus Knöpfen

Jeroen Krabbé ist einer der Gastkuratoren des Erinnerungszentrums im niederländischen Kamp Westerbork. Im Sommer 2023 wird es zunächst eine Ausstellung über das Knöpfe-Projekt geben, anschließend soll ein dauerhaftes Denkmal errichtet werden. "Wie das genau aussehen wird, müssen wir noch überlegen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es eine Art Mauer wird. Eine Wand aus 1,5 Millionen Knöpfen, die man nicht umgehen kann, im buchstäblichen und im übertragenen Sinne."

Ausdrucksstarkes Bild

Jeder Knopf steht für ein Kind, das während des Zweiten Weltkriegs in Europa ermordet wurde. Eineinhalb Millionen, also 1.500.000! 
"Sehen Sie das? Jeder Knopf ist anders". Vorsichtig fährt Jeroen Krabbé mit der Hand durch ein großes Fass voller Knöpfe. "Sie unterscheiden sich in Größe, Farbe, Form, sie sind alle einzigartig, keiner gleicht dem anderen. Deshalb ist dies ein so starkes Symbol. Anderthalb Millionen ist eine abstrakte Zahl, aber so realisiert man, dass jeder einzelne Knopf Symbol steht für ein Kind, das den Holocaust nicht überlebt hat.