Tag der offenen Tür

Mächtig eng wurde es auch in diesem Jahr wieder
bei der Begrüßung zum Tag der offenen Tür

Eine letzte Warnung. „Ihr solltet den Mund öffnen und die Ohren zuhalten." Dann wird es dunkel. Totenstille im Chemie-Raum. Plötzlich ein Knall. Eine Flamme schießt in die Höhe. „Boah, Alter, ist ja krass", kommentierte der kleine Nick aus der ersten Reihe. „Das ist ja cool." Applaus für die Vorführung von Chemielehrerin und ihrem Schüler-Team, das die Kinder und deren Eltern zu beeindrucken wusste am Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag.
Zeitgleich heimste nur einen Steinwurf entfernt die Vorführung des neuen Mediensystems nicht weniger Anerkennung. Digitale Whiteboards, Dokumentenkameras und Soundsystem in allen Klassen. „Was für ein High-Tech", schwärmt Frank Könning, ehemaliger Absolvent der Schule. „Das ist mit unserer Schulzeit gar nicht zu vergleichen." Sein Sohn Till soll im kommenden Jahr von der Grundschule an die Realschule wechseln und sein Erbe antreten. „Der war absolut begeistert." Nicht zuletzt vom Lego-Roboter, der von einem Laptop gesteuert und selbständig programmiert durch einen Parcours läuft und zielgerichtet Aufgaben erledigt. Mit Erfolg. 26 Pokale hat die Schule schon gewonnen, unter anderem an einem Wettbewerb in Atlanta und Istanbul teilgenommen.
In der Aula geht es zwar weniger spektakulär, aber nicht weniger international zur Sache. An kleinen Ständen werden die Hauptfächer von den entsprechenden Fachlehrern vorgestellt. Ein Tulpen-Käse-Memory soll die kleinen und großen Gäste für das Fach Niederländisch begeistern, Französisch wirbt mit der Bretagne und Baguette, während die Mathelehrerein den Schülernachwuchs durch virtuelles Einfärben symmetrischer Figuren lockt.
Die ältere Generation ist mit weit weniger Unterhaltung zufrieden. „Die Aula ist richtig schön und viel heller geworden", findet Anne Große-Frericks, die selbst hier mal die Schulbank gedrückt hat und nun darüber nachdenkt, ihren Sohn Christian an der Schule für den kommenden Sommer anzumelden. Ihm werden vermutlich viele folgen.

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