Kein Platz für Rassismus

4.500 Euro hat der Sponsorenlauf ergeben. Irena Gabriel als Vertreterin des Kinderheims „Sobieradzik" in Wojcieszów freute sich sehr über das erfolgreiche Engagement der Schüler.

STADTLOHN. „Toleranz - Weltoffenheit - Frieden" lautete das Oberthema der Projekte der Herta-Lebenstein-Realschule, die am Wochenende am Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Auf die zahlreichen Gäste wartete aber noch eine ganze Reihe von Höhepunkten.
Ob Menschen auf der Flucht oder Kinderschicksale in Geschichte und Gegenwart, ob internationale Rezepte oder Kinderspiele aus aller Welt - mit den unterschiedlichsten Thema hatten sich die Schüler auseinander gesetzt. Mit einem großen Betrag hat der Lions-Club Hamaland dieses Projekt der Schule gefördert. Darüber hinaus konnten sich die Gäste, die bei strahlendem Sommerwetter in großer Zahl erschienen' waren, einen Eindruck von den Veränderungen am Schulgebäude machen, die sich durch die Sanierung ergeben haben. Für das leibliches Wohl sorgte derweil eine große Schar engagierter Eltern in der Cafeteria und am Würstchenstand.

Schüler setzen Signal

Ein weiterer Höhepunkt der Feiern war die Zertifizierung der Schule durch das Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Manfred Diekenbrock vom DGB-Bildungswerk lobte in seiner kurzen Grußbotschaft das Engagement der Schüler für die Idee, ein Signal gegen Rassismus und Diskriminierung in Schule und Gesellschaft zu setzen.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde zusammen mit den polnischen Gästen die 25-jährige Partnerschaft der Schule mit dem Kinder heim „Sobieradzik" in Wojcieszów gefeiert. Irena Gabriel als Vertreterin des Heims bedankte sich dabei für die langjährige Unterstützung und Freundschaft. Schüler der Klassen sieben überreichten ihr einen Scheck über 4500 Euro, die sie bei einem Sponsorenlauf eingenommen hatten.

Eigener Fanschal

Zur Überraschung der Gäste wurde ihnen ein Fanschal übergeben, der eigens für dieses Ereignis produziert worden war. Danach stimmten Schüler und Lehrer ein Lied in polnischer Sprache an, das sie in den Tagen zuvor eingeübt hatten.
Die Programmpunkte wurden umrahmt von Auftritten des Schulchors der Herta-Lebenstein-Realschule, der auch bei der offiziellen Übergabe des sanierten Gebäudes die Gäste unterhalten hatte. Irrtümlich war der Chor in unserem Bericht darüber falsch bezeichnet worden.

Die Lehrer Andreas Walde (I.) und Thomas Broker (r.) freuten sich mit Manfred Diekenbrock vom DGB-Bildungswerk über die Zertifizierung.

 

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