Digitalisierung
Systematische Digitalisierung seit 2009
Schon seit 2009 ist die Digitalisierung fester Bestandteil der Schulentwicklung und des Bildungswegs an der HLR: Mit der Anschaffung des ersten Terminal-Servers zum Aufbau eines Computernetzwerks in unseren PC-Räumen wurde auch verpflichtend das Fach „IKG“, in dem grundliegende PC-Kenntnisse und Fertigkeiten in Office-Anwendungen vermittelt werden, für alle Schülerinnen und Schüler in den 8. Klassen eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 erhalten je eine Wochenstunde Informatik. Zudem bietet die Herta seit 2012 für die Jahrgänge 9 und 10 einen Kurs zum EDV-Führerschein an.
Digitalisierung der Schulgemeinde
Unserer Überzeugung nach darf sich „Digitalisierung“ an Schulen aber nicht in einem Informatik-Angebot für „Nerds“ erschöpfen, sondern muss die gesamte Schulgemeinschaft – Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal, Elternschaft sowie Verwaltung – parallel umfassen. Daher wurden bereits ab 2010 alle Unterrichtsräume mit Videobeamern, Lautsprechern und digitalen Dokumentenkameras ausgestattet. Sämtlichen Lehrpersonen werden seither auch eigene Laptops sowie seit 2021 zusätzlich auch iPads zur Verfügung gestellt. Mit der Einführung von „Moodle“ konnten bereits im Jahr 2012 die eigenen Unterrichtsmaterialien online genutzt und z. B. auch PC-Raum-Buchungen oder Klassenarbeitstermine digital verwaltet werden. 2018 erfolgte der Umstieg auf die schulweite Kommunikationsplattform „IServ“, die es darüber hinaus allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft (inklusive der Eltern) ermöglicht, eine eigene schulspezifische E-Mail-Adresse zu nutzen und datenschutzkonforme Videokonferenzen abzuhalten.
Pädagogische Begleitung
Digitalisierungsprozesse sind vielfältig miteinander verzahnt und müssen daher sorgsam geplant, kompetent umgesetzt und pädagogisch begleitet werden. Dazu nutzen wir an unserer Schule neben hauseigenen Ressourcen auch die Leistungen professioneller Anbieter und bauen somit unsere Kompetenzen systematisch aus. So wurde z. B. 2017 vom Institut für Informationsmanagement Bremen der Medienentwicklungsplan für Stadtlohn erstellt und es finden regelmäßig Fortbildungen unseres Lehrerkollegiums – z. B. durch externe Anbieter wie die WWU-Münster oder das Kompetenzteam des Kreises Borken – statt. Seit 2020 weist das Medienkonzept der Herta mehr als 1100 konkrete Beispiele zur kontinuierlichen Ausbildung von Medienkompetenzen aus den schulinternen Lehrplänen aller Unterrichtsfächer für unsere Schülerinnen und Schüler aus. Seit 2014 bieten zertifizierte „Medienscouts“ ihre Hilfe beim Umgang mit Smartphone und PC an und informieren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu Themen wie „Cyber-Mobbing“ und führen den jährlichen „Tag der Online-Sicherheit“ durch. Auch für die Eltern werden immer wieder Informationsveranstaltungen zu Fragen der Medienerziehung und -nutzung in familiären Alltag angeboten.
Digitalisierung mit verlässlichen Partnern
Die immer kürzeren Generationszyklen von Computern, Smartphones oder Tablets und die täglichen Software-Updates machen deutlich, dass „Digitalisierung“ dauerhaft auch eine erhebliche monetäre Herausforderung (nicht nur) für Schulen darstellt. Bei der Bewältigung dieser Aufgaben ist die Herta auf potente Hilfe angewiesen und kann sich dabei auf einen engagierten Schulträger verlassen und über einen finanzstarken Förderverein sowie großzügige Sponsoren und Partner freuen. Wir können daher über eine moderne digitale Infrastruktur mit Breitbandinternet, vollständige WLAN-Ausleuchtung der Gebäude, vier PC-Räume mit bis zu 30 Arbeitsplätzen sowie inzwischen mehr als 450 mobile Endgeräte verfügen, die von der Städtischen-IT-Stadtlohn gewartet und stets auch mit aktueller Software einsatzbereit gehalten werden.